Mittwoch, April 25, 2007

How to: Sonnenbrillentierchen.

In trauriger Ermangelung eigener Haustiere sah ich mich schon vor längerem gezwungen, auf Alternative Art und Weise mir etwas zu halten, was tagein und tagaus mein Beisein erträgt.

Ich mein jetzt nicht "Freundin", sondern: Die lustigen Sonnenbrillentierchen. Sieben Stück sind es schon, sie sind alle kastriert, damit ich plötzlich mal nicht heimkomme und meine gesamte Wohnung voll von Brillen fände, wäre ja grausam. Sie sind stubenrein, praktisch, kommen überall mit. Nur Namen hab ich noch keine, aber vielleicht starte ich hier mal eine Umfrage. Wahrscheinlich sogar bald, wo ich die Idee grad hab.

Sie sind klein, handlich, nur eines nicht: robust.



Das passiert, wenn man eines Nachmittages sein geliebtes Stück unachtsam in die Tasche steckt, motiviert und glücklich heimfährt und einige Tage später merkt "Moment, wo ist meine Sonnenbrille XYZ?" (Namen gibt es ja noch nicht.) Nun, man stellt wiederum ein paar Tage später fest, dass die Gute sich ziemlich dünn gemacht hat in der Tasche und die Sonnenbrille zusätzlich den Zustand "plastisch" und nicht "elastisch" hat. Meh.



Aber nach langem Biegen und Brechen will sie nun wieder. Geht doch.

Schönen Tag, die Erkältung flauht ab, im Westen nichts neues.

Sonntag, April 22, 2007

Lustige Weblinks, Part #239 mit Falltür!

Okay, (fast) jeder kennt die Cats-Seite mit Gifs/Bildern/etc von Katzen in guten Momenten und optional mit Quotes in Net-Language.

Vielleicht schon länger bestehend, mir aber erst heute unter die Tastatur gekommen ist das hier - das Selbe wie die Katzen, nur in Spartaaaaaa!

Ein paar Knaller:





Lachen soll ja bekanntlich gesund sein, von daher drückt mir bitte die Daumen, denn ich fühle mich leicht erkältet. Kommende Woche ein paarmal um [Vielzufrüh] Uhr morgens aufstehen, mit Erkältung - Nein, Danke. Andererseits trifft ja Hypochonder zu 80% Hochintellektuelle, von daher bin ich noch zuversichtlich.

Schönen Sonntag! :o)

Samstag, April 21, 2007

Smiling Japanese!

So, 2:56 Uhr, was macht man um nicht ins Bett zu müssen? Rumsurfen, langeweile, bäh. Zufällig verschlägt es mich auf Maini's Seite, wo es so lustige Dinge gibt wie "Japanese Smilie" - klar, dass ich sowas ausprobier.

Voilà:
You are "Excited"


Mit der richtigen Vergangenheit aus dem Zockermilieu konnte ich einfach nicht "Nein" zur Beantwortung der wenigen Fragen sagen und gebe nun auch gerne zu, dass die Tradition, zu Miso-Suppe warmen Grüntee zu trinken von einer konservativen und strengen japanischen Köchin mit einem Messer in der Hand und der Hand in meinem Genick herrührt.

Gute Nacht!

Mittwoch, April 11, 2007

Legendary Matussek!

An dieser Stelle mal ein Kulturtipp von mir. Sollte euch langweilig sein, ihr grad keinen Timesink zur Verfügung haben oder einfach nur so unmotiviert vor dem Computer sitzt, so surft diese Seite an.

Was findet der geneigte Leser dort?

Kulturtipps, Schmankerl wie man hierzulande sagt, Interessantes und Ehrwürdiges von früher, bunt gemischt und gut vorgetragen von Matthias Matussek in Form eines Videoblogs.

Er referiert, kommentiert und moderiert mitunter, kurz gesagt: er erzählt Trivia aus der Welt der Kultur, die gerade für viele in meinem Alter oft ein verstaubtes Buch mit sieben Siegeln ist. Und wähnt man sich einmal eines Einblickes, so verschließt sich die Seite und man findet sich allein in einem neuen Kapitel wider, ohne jedweden Zusammenhang geschweige denn Vorkenntnisse. Matussek arbeitet gegen diese Ratlosigkeit, legt Kultur witzig dar und macht das Geschehen individuell erfahrbar, frei nach dem Motto "Die kochen auch nur mit Wasser."

Und wenn man dann mal mehrere angeguckt hat und sich begeistern lässt, dann beginnt man plötzlich, selber zu surfen, zu suchen, zu schauen und zu erfahren und öffnet somit schonmal Seite für Seite sein ganz persönliches Buch der Kultur.

Viel Spass!

P.S.: Warum war mir langweilig? Es gibt doch noch soviel zu erkunden! Ganz einfach, das Notebook ist noch nicht unterwegs und es raubt mir zuerst den Verstand und dann die F5-Taste, totgehämmert.

Dienstag, April 10, 2007

Die 12"-Geschichte vom Glück.

Viele Freunde, Bekannte und Verwandte kommen oft zu mir und sprechen mit mir über ihr Befinden. Mal ist es das Wetter, mal das gesundheitliche Befinden, mal die Flucht der Frau, mal deren Rückkehr, was meine Gesprächspartner in tiefe Depressionen und Suizidgedanken stürzen lässt. Nur ein kleiner Auszug aus der Problemtafel.

Wie schafft man nun Abhilfe? Man kennt das ja, beliebte Ratschläge:

Schokolade.

Sport.

Sex.

Moment, Sex? Ooooh, gefährliches Thema, jaja. Ich meine in dem Fall die hormonelle Befriedigung, frei nach dem Arbeitskollegen eines Freundes, der die Geschichte erzählte, das jedes mal, wenn einer seiner beiden 10 und 12jährigen Jungen aufgeregt, in Rage, verstört oder entsetzt zu ihm kommt, er ihm in breitem Kölsch rät: "Me Jong, hol dir ersma eenen runta, na sieht de Welt janz andert aus!"

Soviel dazu.

Doch wenn das alles nicht hilft? Was tun? Nun, erstmal "tun" nicht in einem deutschen Satz verwenden. Eine Regel, die mir unter Folter in der Grundschule beziehungsweise der 5ten Klasse eingetrichtert wurde, so das ich jedesmal, wenn ich schlimmerweise in die Gefahr komme, "tun" verwenden zu wollen in Stoibereske Stock- und Stöhnanfälle verfalle. Schlimm.

Nun, Shoppen, das 4te und mit eines der wichtigsten "S" in der obig dargeschriebenen Liste fehlt. Und Shoppen wirkt.


Das Wissen, das mein Schoss bald geschmückt wird von diesem Juwel heutiger Technologiekunst, versetzt mich seit Mittag in einen ekstaseartigen Zustand, in einer Comicverfilmung würde ich lila-blinkend an einer Wand kleben und Kreuze in den Augen haben.

Insofern: Eine schöne Woche, genießt die Ferien, tut äh macht / unternehmt was für die Konjunktur!

Samstag, April 07, 2007

Long time no see!

Es gibt mich noch! Pünktlich fast ein Jahr nach der Erstellung das zauberhaften SofaOrange wage ich nach langer und beschwerlicher Reise, die mich bis in die tiefsten Regionen des Bayrisch-Kongo und des Frankenlandes führte, kehre ich zurück, beschwipst vom Schreibfieber und deutschem Weißwein.

Was hat sich so getan? Wenig, das SofaOrange steht jetzt in Augsburg, wo es seinen Platz in 18qm² Deutschland gefunden hat, genauer gesagt in einer Studentenbude hoch über den Dächern der Suburbs einer Schwabenmetropole.

Selbstverständlich gelobe ich Besserung. Zum Einstieg gibt's hier ein paar kleine Eindrücke, wo der Be-Sitzer des SofaOrange überall war!

Hier wurde feierlich die Wiederauferstehung des SofaOranges gefeiert:



Feinste Köche aus aller Herren Länder kamen mit ihren Kunststücken um das SofaOrange zu beehren:



Soweit so gut, Ihr wisst, es ist Ostern und an Ostern isst man. An Ostern isst man aber nicht so gut, wenn der Kühlschrank leer ist, deswegen ist es Zeit, zum Einkaufen zu gehen.

Insofern: Bis später auf dem Sofa!