Dienstag, April 10, 2007

Die 12"-Geschichte vom Glück.

Viele Freunde, Bekannte und Verwandte kommen oft zu mir und sprechen mit mir über ihr Befinden. Mal ist es das Wetter, mal das gesundheitliche Befinden, mal die Flucht der Frau, mal deren Rückkehr, was meine Gesprächspartner in tiefe Depressionen und Suizidgedanken stürzen lässt. Nur ein kleiner Auszug aus der Problemtafel.

Wie schafft man nun Abhilfe? Man kennt das ja, beliebte Ratschläge:

Schokolade.

Sport.

Sex.

Moment, Sex? Ooooh, gefährliches Thema, jaja. Ich meine in dem Fall die hormonelle Befriedigung, frei nach dem Arbeitskollegen eines Freundes, der die Geschichte erzählte, das jedes mal, wenn einer seiner beiden 10 und 12jährigen Jungen aufgeregt, in Rage, verstört oder entsetzt zu ihm kommt, er ihm in breitem Kölsch rät: "Me Jong, hol dir ersma eenen runta, na sieht de Welt janz andert aus!"

Soviel dazu.

Doch wenn das alles nicht hilft? Was tun? Nun, erstmal "tun" nicht in einem deutschen Satz verwenden. Eine Regel, die mir unter Folter in der Grundschule beziehungsweise der 5ten Klasse eingetrichtert wurde, so das ich jedesmal, wenn ich schlimmerweise in die Gefahr komme, "tun" verwenden zu wollen in Stoibereske Stock- und Stöhnanfälle verfalle. Schlimm.

Nun, Shoppen, das 4te und mit eines der wichtigsten "S" in der obig dargeschriebenen Liste fehlt. Und Shoppen wirkt.


Das Wissen, das mein Schoss bald geschmückt wird von diesem Juwel heutiger Technologiekunst, versetzt mich seit Mittag in einen ekstaseartigen Zustand, in einer Comicverfilmung würde ich lila-blinkend an einer Wand kleben und Kreuze in den Augen haben.

Insofern: Eine schöne Woche, genießt die Ferien, tut äh macht / unternehmt was für die Konjunktur!

Keine Kommentare: