Donnerstag, August 26, 2010

Lämmer im Nebel

Am Samstag morgen um 4.53 Uhr war das Lamm umstellt. Kurz nach 5 Uhr war er am zweiten Stock angekommen, vorher war er schon unaufhaltbar; in einer WG fand gerade eine Geburtstagsfeier statt. Die Mehrheit der Gäste der Geburtstagsfeier war noch zu klaren Worten im Stande und begann in ähnlicher Geschwindigkeit, sich über ihn zu echauffieren: Der Nebel.
Nebel am Highway No 1, nördlich von San Luis Obispo.

Dienstag, August 10, 2010

Barclay.

Auf die überzeugende Nachfrage von Maria nun ein kurzer Bericht über das Fellknäuel, das seit kurzem kostenbefreiter aber nicht kostenbefreiender Mitbewohner ist. Er heißt Barclay, ist nun ca 6 Monate alt und voll in der Pubertät. Eigenschaften: Er hat einen Privatkrieg mit meinen Schuhen - womit er zum Glück einiges zu tun hat, meine Armee ist zahlreich. Er weicht mir nicht von der Seite, ist sehr auf mich fixiert und bringt auch alles, was man von sich pfeffert wieder zurück: er apportiert. Und ist stubenrein, braucht viel Bewegung. Er schläft gerne in meinem Bett und in der früh werde ich von einer feuchten Schnauze wachgestupst und seit kurzem, warum auch immer, auch noch wachgeschleckt. Das ist ungefähr so lustig wie ein überfahrenes Bein, auch wenn ich sonst prinzipiell den Bartwuchs eines Zweijährigen habe. Des Vierbeiner Zunge ist nämlich verflixt rauh. In der Beschreibung des Getiers versuche ich, zwei Linien zu halten: einerseits möchte ich nicht in dieses girly-cute-describing abdriften im Sinne von "Hallilalöli ich bin der Bahkliiii und ich wohni jetzi im Hausi vom ... fuck off", anderseits will ich irgendwie eine Pointe reinbringen. Letzteres sei hiermit verzweifelt versucht: Es ist ein Kater. Kein Hund.

Montag, August 02, 2010

Restrospektive Juli



Bei den Blogeinträgen ist es ähnlich wie mit den Hausarbeiten: Ich fang falsch herum an. Dabei sollte man garnicht „falsch herum“ sagen: Man beginnt halt weiter hinten, Hauptsache, man beginnt. So schaue ich jetzt auf die Liste da unten und denke „Mist, jetzt hast du mal wieder nur über Reisen geschrieben. Was gab’s denn daheim?“
Café zum schönen René in Würzburg - lässiges Konzept, urban-alternatives Flair. [like]