Freitag, Oktober 29, 2010

Generation Schnauzevoll

Mein Homeslice Felix Senner erklärt kompakt und cool im Augsburg-TV, warum unsere Akademiker-Generation allen Grund hat, der Politik den Rücken zuzukehren sich mehr zu informieren und engagieren - und dabei schlägt er sich auch noch ganz gut. We like!
Der Verlauf der Augenbrauenstellung reflektiert indirekt proportional die Menge an Hoffnung auf Besserung.

Dienstag, Oktober 19, 2010

Homemade Spacecraft

Weil ich nach dem letzten Eintrag etwas Schiss wegen Karma habe, hier noch ein ganz positiver und lieber Beitrag: Vater und Sohn lassen einen Ballon auf 30km Höhe steigen und sammeln ihn dann wieder ein, weil ein iPhone mit drin war. Hach. Ähnlich wie die Oktopus-Geschichte könnte das aus einem tollen Kinderbuch stammen, von so einer Autorin mit Doppelnamen und Cordula oder Sieglinde als Vornamen, die was mit Bio macht. Oder einem Apple-Werbespot.



Achja: hier gefunden, beziehungsweise auf twitter - und nein, ich bin da jetzt auch nicht mehr wirklich aktuell damit.

Der Augsburg-Song oder: Schildbürger treiben's lang und dreckig.

Immer, wenn ich viel wichtigeres zu tun habe, bin ich besonders anfällig für Ablenkung. Diese liefert mir heute Abend der Augsburg-Song, gefunden auf dem Twitter-Account von Tom Pösl.

Freitag, Oktober 15, 2010

Cucumbers on your eyes.

Wenn die schwere Holztür hinter dir zu- und der Blick nach vorn auf Kopfsteinpflaster, Nebel und verwehte Blätter fällt, dann bäumt sie sich noch einmal auf: die weichende Wärme einer tiefen Nacht, die sich den ganzen Weg tapfer bewahrt hat, hinunter aus dem wohlig-warmen Bett, durch die knarzende Küche und das alte Treppenhaus: ein schönes Lied, eine Melodie, die mitsprudelt in deinen Tag und ein ganz cooler Soundtrack sein könnte: Dieses Kribbeln auf der Haut, wie im Thermalbad, wenn man aus dem kalten Becken zurück in eine heiße Quelle steigt und merkt, wie es ganz viele kleine Freudenexplosionen überall gibt, dass man zurück ist, wie ein Schauer ist das dann. Nur eben umgekehrt.
Bild von ktinka, die auch sonst ganz wunderschöne Bilder macht.

Donnerstag, Oktober 14, 2010

Tatort Wohnzimmercouch oder: "Denk doch mal jemand wirklich an die Kinder"

That's her O-Face.
Seit circa einer Woche wogt eine eher zögerliche Welle der Polarisierung durch das Netz und die Presse: das neue Sendeformat von RTL2, namentlich Tatort Internet, hatte Erstausstrahlung.
Die RTL-2-Sendung "Tatort Internet" zeigt potentielle Kinderschänder, die sich nach Onlinechats mit vorgeblich Minderjährigen treffen wollen und begründet das mit dem Schutz vor Missbrauch. (Spiegel Online)
 Natürlich ist dieses Format nicht wirklich neu, in Amerika existiert derartiges bereits seit 2004, deutlich verschärfter als sein Deutsches Mimikri, unter dem Namen How to Catch a Predator.

Nun schrieb der große Umberto Eco bereits überzeugende Gedanken zum Thema Kindesmissbrauch (In der übersetzten Sammlung seiner Bustini di Minerva), aber eben nicht virtuell, folgend (und nicht im Ansatz vergleichbar) ein paar viel zu knapp gehaltene Punkte meinerseits:

Freitag, Oktober 08, 2010

You float like a feather.



Nach der Review von The Social Network verbrachte ich die letzten 28 Stunden meines Lebens damit, dieses Lied zu finden. Es heißt "Creep", ist das Choir-Cover von einem Radiohead-Song und mein Hipster-Herz blutet ganz dunkel, dass ich es noch nicht kannte (Alicia wird mich mit diesen bösen Augen ansehen, dass das doch Grundkenntnis wäre, hundertpro). Es ist das Trailerlied und entpuppte sich als sehr ohrwurmtauglich.

Also suche ich ganz verzweifelt nach diesem Lied, weil ich einfach ständig Musik in meinem Alltag brauche und überhaupt, und versuche, das Lied mit Shazam über das iPhone und so weiter, na ihr wisst schon.

Wo finde ich es? Auf facebook.  Rawr.

Donnerstag, Oktober 07, 2010

Catcontent.


moaaahrrrkatze, originally uploaded by bene01.
Weil mein frühmorgens wirklich selten durchgeknallter Kater (halb Katze, halb Köter) die absolut wirresten Sachen macht, hier nun ein Bild aus der Reihe Fotokunst, in einer frühmorgendlichen Anlehnung an Philippe Halsman, nur mit weniger Zeit, Katzen, Wasser und populären surrealen Künstlern.

Dienstag, Oktober 05, 2010

"You're so fuckin' special"

So Geburtstage ziehen ja immer jede Menge Feier hier, Feier da, Essen dort, Wastrinken jenes, Zug hin, Taxi zurück nach sich, jetzt bin ich ganz beschallert und gewöhn mich langsam dran, dass die Mauer gefallen ist. Dafür benötigt man ja auch soziale Kontakte und deswegen war ich gestern mit Marius, Herr Huaba und Karl im Kino. Genauer: in The Social Network. Und darüber will ich jetzt etwas schreiben, denn weil Karl und ich uns gleich die übelst gute Interpretation überlegt hatten und wir in der Preview waren, also unserer Zeit ein paar Tage voraus sind, muss ich das jetzt gleich "bloggen". ("Bloggen" bitte in Würgelauten aussprechen.)